Klima, Umwelt und Ortsentwicklung

Was ist LEADER und was bringt es Ihrer Region?

Eine wichtige Aufgabe ist eine nachhaltige Ortsentwicklung für die Städte und Gemeinden, um das Südliche Osnabrücker Land auch zukünftig als attraktive Region zum Leben, Arbeiten und Wohnen zu gestalten. Dafür ist auch der Schutz von Klima und Umwelt von großer Bedeutung.

Schutz des Klimas und Anpassung an Klimawandel
  • Klimaschutzmaßnahmen
  • Anpassung an den Klimawandel
  • Sensibilisierung der Bevölkerung für Klimaschutz und Klimaanpassung
  • ...
Erhalt von Umwelt und Naturlandschaft
  • Maßnahmen zum Umweltschutz
  • Erhalt und Gestaltung der Naturlandschaft
  • Sensibilisierung der Bevölkerung, Umweltbildung
  • ...
Erhalt des örtlichen Charakters
  • Sicherung ortstypischer Gebäude und Strukturen in den Kommunen
  • Abstimmung mit Maßnahmen der Dorfentwicklung
  • ...
Stärkung der nachhaltigen Ortsentwicklung
  • Bearbeitung von Themen der nachhaltigen Ortsentwicklung (z.B. Wohnen, Flächennutzung,…)
  • Einbindung der Bevölkerung in Diskurs und Maßnahmen
  • ...

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Hier finden Sie die bis Ende April eingereichten Kommentare:

Kommentare

Maßnahmen zur Klimafolgenanpassung

Vielerorts wird bereits Dachbegrünung vorangebracht, die einen guten Beitrag zur Klimafolgenanpassung leisten kann. Nicht nur hat die Begrünung positiven Einfluss auf das Klima, sondern auch auf die Energiekosten der Gebäude.

Regionale Bepflanzung

Verteilung der Osnabrücker Mischung wiederholen und ggfs. erweitern, neben den Menschen vor Ort können auch die Städte und Gemeinde das Saatgut für Flächen nutzen

Klimafolgenanpassung

Klimaanpassung ist eine sehr weit gefasste Aufgabe, die in alle gesellschaftlichen, politischen und wissenschaftlichen Bereiche mit einfließt. Für eine Kommune ist daher die interdisziplinäre Arbeit sehr entscheidend. Naturschutz und Umweltschutz, Mobilität, Gesundheitsfragen gehören ebenso dazu, wie positive soziale Strukturen, die geschaffen werden müssen, um Klimaanpassung, Klimawandel zu verstehen und entsprechende Konsequenzen daraus zu entwickeln. Konkret können das Verkehrskonzepte zur Reduzierung des Individualverkehrs sein, der Schutz von extensiven Flächen zwecks Biotopvernetzung, die Förderung regenerativer Energien und Einsparpotentiale. Klimaanpassung benötigt eine greifbare Kommunikation und Aktion, um aus den modelhaften Konzepten aktive Klimaanpassung zu realisieren. ( Gemeinschaftsgärten, Klimabaumanpflanzungen, Umweltpädagogik... )

Nutzung von E-Fahrzeugen

Mein Vorschlag für unsere Gemeinde ist folgender: Wie wäre es, für alle Arbeiten rund um die Gradierwerke ELEKTRO FAHRZEUGE anzuschaffen, wie beispielsweise die Mülleimer zu leeren, im Winter zu streuen etc.? Dieses ist nur ein Vorschlag, der sich aber sicher lohnt, zumindest für die Arbeiten rund um die Salinen ,sind wir doch weit über die Grenzen hinaus als LUFTKURORT bekannt!

Attraktivität der Innenstadt für Familien

Idee: Wasserlauf von der Burg, Schlossstrasse, Große Straße. Der Wasserlauf kann das natürliche Gefälle der Stadt nutzen und als Attraktivität betonen. In Salzburg gibt es eine Straße mit Wasserlauf, wo kleine Kunststoffbälle zum Spielen angeboten wurden. Effekt: Spaß für Kinder, verkehrsberuhigend. Kann in mehrere Ausbaustufen einteilt werden.

Algenfarm

Das Wasser im Kolk/Glockensee ist extrem nährstoffreich. Es eignet sich u.a. zur Herstellung von Algen (Nahrungsmittel) - und das ohne zusätzlichen Dünger. Man könnte neben dem Glockensee eine kleine Algenfarm bauen, die von Landwirten betrieben wird. Dieses "Superfood" könnte an Touristen und Einheimische verkauft werden. Schöner Nebeneffekt: Die unerwünschten Algen im Glockensee würden verschwinden, da die Nährstoffe vorher in der Algenfarm verwertet wurden. Dieses Projekt müsste mit der DIL (Deutsches Institut für Lebensmittel, Quakenbrück) durchgeführt werden, um ein sicheres Nahrungsmittel herzustellen. Hersteller von Mikroalgenfarmen sind u.a. in Oldenburg beheimatet. Die Algen gelten als das Nahrungsmittel der Zukunft.

Verkehrsberuhigungskonzept

Um die Innenstadt in Dissen lebenswerter und attraktiver zu machen, benötigt es dringend eines Verkehrsberuhigungskonzept. Das bedeutet: der heutige Durchgangsverkehr muss beseitigt werden. Dissen hat die Möglichkeit durch den äußeren Stadtring, dieses zumindest mal für eine Probezeit von 6-8 Wochen, unkompliziert umzusetzen. Das hat es zumindest gezeigt, wenn die Stadtfeste stattgefunden haben. Erst wenn hier für alle Beteiligten ( Anwohner*innen und Geschäfttreibende) eine gemeinsame Lösung geschaffen wurde, kann die Planung zur Erhöhung der Attraktivität begonnen werden.

Informations- und Beratungspotential

für alle Kommunen: Informations- und Beratungspotential sowie Förderprogramme für Unternehmen zu Solarenergie, Material- und Energieeinsparung, Nachhaltige Mobilität, Naturnahe Firmengelände etc. stärker bewerben und nutzen

Naturgarten Lindenallee

Der Verein Pro-Natur Lindenallee e.V. in Bad Rothenfelde wurde - im Jahr 2011 gegründet, um ein Brachland in BR vor kompletter Bebauung zu retten – der Widerstand gegen die Bebauung war groß - es siegte die Vernunft auf beiden Seiten. - 2016 entstand ein Naturgarten im Herzen von BR - mit einer Größe von 10000m2 - Für Pflanzen, Tiere und Besucher entstand eine Oase - Fertigstellung in 2017 - seither "nur noch" upkeep-Arbeiten. In dieser ganzen Zeit hat uns pro-t-in professionell betreut und unterstützt.

Schutz von Umwelt und Anpassung an den Klimawandel

Ab 2019 begann die 2. Phase des Naturgartens in BR. Eine Verbindung vom Kurpark, Naturgaren zum Palsterkamp haben wir geplant. - 2020 wurde ein "Wanderweg durch die Natur" gebaut Und zwar von der Lindenallee zur Bahnhofstraße entstand ein 210 m langer idyllischer und sehr ökologischer Weg entlang des Regenrückhaltebeckens und durch den Wald. - Der unterbrochene "Grüngürtel um BR" herum wurde in diesem Bereich geschlossen. - Besucher können die Natur erleben und haben Zugang (noch provisorisch) zum Palsterkamp -Urwald und den Fischteichen. - Tiere, Pflanzen und Bäume betrachten - auch entlang des jetzt freilaufenden Wildbachs. Hier ist pure Natur zu Hause - und fast im Zentrum von BR. - Entlang des Wanderwegs haben wir 80 neue Bäume und Büsche gepflanzt: alles regionale Sorten. Wichtig ist jetzt ein Zugang zum Palsterkamp zu schaffen - eine Einigung zwischen Landkreis, Gemeinde, Pächter und Eigentümer des Palsterkamps ist dabei eine wichtige Voraussetzung.

Maßnahmen zur Klimaanpassung und regionale Bepflanzung

Zusätzlich zu A + B haben wir auch gemeinsam mit pro-t-in einen Lehrpfad entwickelt - mit wichtigen Hinweisen zur Tierwelt, zu Pflanzen (alte Obstbäume) und zum Umweltprojekt.

  • 9 Schautafeln (100 cm x 79 cm) zu Teichlebewesen, Vögel und Insekten, Obstbäume - verschiedene Sorten, 2 x Bienen, 2 x Mischwald, Totholz und Lebewesen, Insektenhotel
  • Hinweisschild mit Text über Bindung von Co2 des Waldes
  • Lehrprojekt für die Grundschule
  • Zusammenarbeit mit Jugendzentrum
  • Handwerkliche Unterstützung durch den Lernstandort Noller Schlucht

Der Lehrpfad ist noch nicht komplett fertig - weitere Projekte sind in Arbeit für 2022. Ideen von „Außenstehenden“ sind willkommen, wenn diese realistische Chancen haben und mit deren Mithilfe umgesetzt werden könnten.

Öffentliche Grünflächen

Öffentliche Grünflächen mit regionalen Pflanzen/ Obst etc. gestalten, Biotope vernetzen und schützen. Solche Flächen könnten auch von Bürgerinnen und Bürgern genutzt werden.

Kulturlandschaft und Landschaftsschutz

Erhalt und Förderung unserer Kulturlandschaft sowie Landschaftsschutz: Ackerrandstreifen( Blühstreifen für Insekten) Neuanlagen in Absprache mit Landwirten und Kommunen. Erhalt, Pflege und Neuanlagen von Hecken, Feldgehölzen und Neuaufforstungen von Wäldern (Biotopvernetzung).

Gewässerschutz

Durchführung der WRRL, Naturnaher-Umbau von Gewässern, Einbau von Fischtreppen für Wirbellose, Wassergebundene Kleinstlebewesen. Ausweisung, Kauf und Anlegen von breiten Uferrandstreifen (z.B. Kompensation für Baugebiete), deren Einsaat mit Regio-Saatgut für Insekten, neuer Lebensraum für Kiebitz und andere Wasservögel 

Artenschutz

Lebensraumsicherung, Hilfsprogramm, Grenzüberschreitend, Zusammenlegung und Schaffung neuer Feuchtgebiete, Erweiterung für bedrohte Wiesenvögel (Gr,Brachvogel, Kiebitz usw.)

Streuobstwiesen

Erhalt und Neuanlage von Streuobstwiesen, durch Kompensations-Maßnahmen für neue Baugebiete. Artenschutz für unsere kleinste Eule der Region, dem Steinkauz und andere Höhlenbrüter. Ebenso Erklärung und der Versuch das SOL zur Streuobst-Region herauszuheben.

 

Wissensvermittlung Imkerei und Bienen

Förderung und Heranführung von jungen Menschen an die Imkerei, Förderung und Anlegen von Bienen-Gehölzen.

Kleinbäuerliche Struktur

Erhalt und Förderung der kleinbäuerlichen Struktur 

Aufklärung Fauna und Flora

Den Spaziergängern von Wäldern wie Teutoburger Wald und Freeden mehr Aufklärung anbieten über die Fauna und Flora des Waldes.

Lichtverschmutzung

Lichtverschmutzung reduzieren durch intelligente Beleuchtung im öffentlichen Raum, insbesondere in den Parks (z.B. Charlottenseepark und Pomarium in Bad Iburg). Laternen erfassen über Sensorik die Bewegung und beleuchten nur dort, wo es notwendig ist. Danach verringern sie wieder die Lichtintensität bzw. schalten sich nachts ganz ab.

Regionale Energiekonzepte und Energieverbunde

In Anbetracht der verfehlten Energiepolitik in den letzten Jahren, halte ich es für dringend geboten, regionale Energiekonzepte und Energieverbunde aufzubauen. Hier können die Nutzung von Solarenergie, Windkraft und Kläranlagenrückstände als Energieträger dienen. Die verschiedenen Gemeinde haben sicher unterschiedliche Energiebedarfe und unterschiedliche Möglichkeiten der Nutzung von regenerativen Energien. Verbindet man diese Erzeugungs- und Verbrauchsbedarfe können mehr Projekte realisiert werden, als wenn sich einzelne Gemeinden autark bemühen. Es ensteht ebenfalls regionaler Einfluss auf Energiepreise im LEADER-Bereich. 

Interdisziplinäre Dialogrunden

Für die Bearbeitung und Umsetzung der Projektideen, hielte ich es sehr angebracht, wenn die verschiedenen Diskussions- und EntscheidunGSrunden mit weiteren Teilnehmern aus der freien Wirtschaft ergänzt würden. Verwaltungswissen ist hier ganz sicher gefragt, aber Experten aus der Wirtschaft gehen Projekte mit einem anderen Blickwinkel an. Beides kann sich befruchten. 

Mobilitätsprojekte

Die Bewerbung um die Gestaltung einer Pilotregion (LK-OS) "neue Mobilitätskonzepte" ist nach Presseberichten gescheitert. Dennoch sollte die Idee unbedingt weiter verfolgt und in das LEADER-Programm aufgenommen werden. Zahlreiche Projekte könnten entwickelt werden z.B. "Mitfahrzentralen für den engen regionalen Bereich (Einkaufen, Veranstaltung, Arztbesuche uvm.), ÖPNV intelligenter Gestalten, Fahrradverkehr stärken, E-Mobilität einbinden ..... 

Klimaneutrales Bauen und Rückbau von verdichteten Flächen

Die Folgen des Klimawandels führen trotz erheblicher Veränderungen im Witterungsbereich, noch immer nicht zu ausreichenden Konsequenzen bei der Entwicklung von Bauprojekten. Alle Neubauvorhaben, ob private oder kommerzielle Wohnbauten sollten nur noch klimaneutral genehmigt werden. Industrieprojekte müssen ihren Einfluss auf CO2-Neutralität nachweisen. Der Rückbau von verdichteten Flächen sollte über dort geschehen, wo es offenkundig möglich ist. 

Was ist LEADER und was bringt es Ihrer Region?


gefördert durch:

erstellt durch www.pro-t-in.de